Sami El Ayachi: Longieren mit Hund

Kommunikation geht weit über Worte hinaus. Unsere Körperbewegungen, Gesten, Blicke und Haltungen senden Nachrichten, die manchmal lauter sprechen als alles, was wir verbal ausdrücken könnten. Im Umgang mit Hunden wird diese nonverbale Kommunikation noch relevanter, da Hunde hauptsächlich durch ihre Körperhaltung und -sprache kommunizieren. Und damit sind wir schon mitten beim Gast meiner aktuellen Folge: Sami El Ayachi. Er ist DER Experte, wenn es um körpersprachliches Longieren geht.

Mehr als nur im Kreis laufen

Das körpersprachliche Longieren geht weit über das bloße Laufen im Kreis hinaus. „Der Blick als Einladung zur Kommunikation“, beschreibt Sami die Interaktion, die in diesem einzigartigen Training entsteht. Diese Methode kann ein Weg sein, eine Beziehung zu unserem Hund auf einer tieferen, verständnisvolleren Ebene aufzubauen. Sami möchte mit seiner Arbeit etwas Konstruktives schaffen.

Nonverbale Kommunikation

Der Schwerpunkt beim Longieren liegt auf der nonverbalen Kommunikation. Der Mensch lernt, seine Bewegungen, Körerhaltung und Blicke bewusst einzusetzen. Ein einfacher Blick oder eine Körperdrehung kann dem Hund signalisieren, die Richtung zu wechseln, schneller zu laufen oder zu stoppen.

Einfach gehen?

Wir Menschen neigen dazu, unsere Bewegungen als selbstverständlich zu betrachten. Wir sind uns oft nicht bewusst, welche Botschaften unser Körper sendet, bis wir z. B. mit Hunden interagieren, die hauptsächlich durch körperliche Signale kommuniziert. Mit dem körpersprachlichen Longieren bewegt man sich ganz bewusst. Am besten so, dass der eigene Hund einen versteht. In seiner Arbeit als Trainer hilft Sami Menschen dabei, ihre Körpersprache bewusster einzusetzen, um eine harmonischere Beziehung zu ihren Hunden zu fördern. Es erinnert uns daran, dass Kommunikation in all ihren Formen eine Kunst ist, die gepflegt und geübt werden muss, um wirklich effektiv zu sein.

Die Bindung vertiefen

Durch das Longieren können Mensch und Hund ihre Bindung auf eine tiefere Ebene bringen. Es schafft ein besseres Verständnis und Respekt für die Bedürfnisse und Signale des anderen. Der Mensch lernt, seine Signale klar und konsistent zu senden, während der Hund lernt, auf diese Signale zu achten und entsprechend zu reagieren.

Mehr über Sami El Ayachi und seine Arbeit: https://www.longieren-mit-hund.de/

– Buch „Körpersprachliches Longieren mit Hund“: https://www.kosmos.de/de/korpersprachliches-longieren-mit-hund_1147481_9783440147481

– Buch „Der zugewandte Hund“: https://www.kosmos.de/de/der-zugewandte-hund_1169193_9783440169193

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